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Geschichte des Vereins

Klicken Sie auf die Jahre, um mehr zu erfahren.

1972

Gründung des Vereins „Hilfe für das autistische Kind“ e.V. Berlin. Der Berliner Verband war der sechste regionale Verband des Bundesverbandes „Hilfe für das autistische Kind e.V.“ in Lüdenscheid.

1973
Gründung eines von Eltern finanzierten stundenweisen Miniclubs für autistische Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter in Schöneberg (Ebersstraße), die keinerlei Kindergarten oder Schule besuchen konnten.
1975

Informationskampagne mit Plakaten und Flyern zur Aufklärung über Autismus für Kinderärzte/-ärztinnen, Erzieher/-innen, Pädagoginnen/-en u.a., finanziert von der Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport.

1976

„Integrative Kindergruppe für autistische und nicht behinderte Kinder“ im Bezirk Wedding (Tegeler Straße), Finanzierung der Sach- und Personalkosten durch die Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport.

1978
„Intensivfrühfördergruppe für autistische Kinder“ in Friedenau (Sponholzstraße) und „Hortgruppe für autistische Kinder“ im Wedding (Tegeler Straße).
1979
Umzug der Weddinger Gruppe nach Schöneberg und Umwandlung in eine „Integrative Schul-Hortgruppe für autistische und nicht behinderte Kinder“ und Eröffnung einer „Integrativen Gruppe für Kinder mit Autismus und mit Sprach- und motorischen Problemen“ in einer Sonderkindertagesstätte in Tempelhof (Seelbuschring).
1980

Erste „Schul-Hortgruppe für autistische Kinder“ in Wilmersdorf (Aßmannshauser Str.) seit 1981 mit regulärem Unterricht in den Räumen des Vereins durch Lehrerinnen und Lehrer der Comenius-Schule.

1984
„Kinder- und Jugendambulanz für Kinder und Jugendliche mit Autismus“ in Friedenau (Sponholzstraße).
1985 - 89
Erweiterung der „Schul-Hortgruppen für autistische Kinder“ mit jeweils 9 Plätzen für die Klassenstufen: 1 – 4; 5 – 8; 9 – 12 mit Standorten in Wilmersdorf (ehemaliges „Blisse-Stift“, Wilhelmsaue) schulisch angebunden an die Comenius-Schule. Einstellung der Förderung der integrativen Schul-Hortgruppe in Schöneberg durch die Senatsverwaltung für Familie, Jugend und Sport.
1996- 99
Erweiterung der „Schul-Hortgruppen für autistische Kinder mit Standorten in Prenzlauer Berg (Gleimstraße) und Friedrichshain (Pettenkofer Straße) schulisch angebunden an die „Schule am Friedrichshain“, Kadiner Straße, später Lasdehner Straße.
1995
Einweihung der „Wohnstätte für autistische Erwachsene“ mit 6 Plätzen und drei Wohnungen für Erwachsene mit Autismus in Wilmersdorf (Nikischstraße).
2002 - 05
War der Verein Träger eines Teilprojektes im Rahmen des europäischen Equal-Restart-Programms: „Integration behinderter Menschen auf den ersten Arbeitsmarkt“. In diesem Rahmen konnten für 15 Teilnehmende (erwachsene Menschen mit Autismus), die den kognitiven Anforderungen an eine Berufsausbildung oder eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gewachsen waren, Ausbildungsverhältnisse, Arbeitsplätze und Weiterqualifizierungsmaßnahmen geschaffen werden. Dies erfolgte zum Teil unter Einsatz des im SGB IX neu geschaffenen Instrumentes der Arbeitsassistenz.
2005
Umwandlung der „Schul-Hortgruppen“ in „Ganztagskleinklassen für Schüler/innen mit Autismus“, Zuständigkeit jetzt durch die Senatsverwaltung für Bildung in Kooperation mit dem Verein.
2005 - 12
Verwaltung der Schulhelfer/-innen für Schülerinnen und Schüler mit dem Förder-schwerpunkt Autismus an allgemein bildenden Schulen in Zusammenarbeit mit den Ambulanzlehrkräften für den Förderschwerpunkt Autismus.
2006 - 17
Intensivfördergruppe für autistische Kinder in den Räumen der Kindertagestätte „Tausendfüßchen“ der AWO in der Liebigstraße.
2006
Umbenennung des Vereins „Hilfe für das autistische Kind“, Landesverband Berlin e.V. in „Autismus Deutschland, Landesverband Berlin“ e.V.
2009
Anschubfinanzierung durch die Aktion Mensch zur Einrichtung einer Beratungsstelle für erwachsene Menschen mit Autismus und ihre Angehörigen, bzw. gesetzlichen Vertreter/-innen. Diese Beratungsstelle wird von den Betroffenen aber auch von Fachleuten, die mit autistischen Erwachsenen arbeiten, gleichermaßen gut angenommen und schließt im Land Berlin eine Lücke bei den Beratungs- und Betreuungsangeboten im sozialen und psychiatrischen Bereich. Angebot "Soziale Gruppenarbeit für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung".
2011
Einzug des Landesverbandes in die Villa in der Arno-Holz-Straße, Steglitz. Umzug der Ganztagskleinklassen aus der Gleimstraße und der Pettenkoferstraße in neue Räume in der Marchlewskistraße in Friedrichshain.
2012
Angebot „Therapeutisch Betreutes Einzelwohnen für Menschen mit Autismus-Spektrum–Störung“ in den Bezirken: Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Charlottenburg-Wilmersdorf.
2013
Umzug der Wohnstätte für erwachsene Menschen mit Autismus von Wilmersdorf nach Steglitz (Arno-Holz-Straße) in eine Wohnstätte mit 18 Plätzen und zwei Wohnungen für das Betreute Einzelwohnen für Menschen mit Autismus. Gefördert wurden der Umbau des Zentrums und die Errichtung der Wohnstätte mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie, der Aktion Mensch und zwei privaten Stiftungen (Stiftung zur Förderung von Menschen mit Autismus und anderen Behinderungen und Dr. Elisabeth von Witzleben-Stiftung). Erweiterung des Angebotes durch „Ambulante Hilfen“ für Kinder und Jugendliche.
2014
Überleitung der Ganztagskleinklassen an Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH. Seit 2014 wird die Beratungsstelle für erwachsene Menschen mit Autismus und ihre Angehörigen von der Dr. Elisabeth von Witzleben Stiftung, der Stiftung zur Förderung von Menschen mit Autismus und anderen Behinderungen und der Stiftung Parität Berlin unterstützt. Eine Übernahme in eine Regelfinanzierung ist derzeit noch nicht in Aussicht gestellt.
2017
Umzug der Frühfördergruppe für autistische Kinder aus der AWO-Kita Liebigstr. in eigene Räume in der Eldenaer Straße in Berlin-Friedrichshain.
2018
Schließung der Beratungsstelle für erwachsene Menschen mit Autismus, da eine dauerhafte Finanzierung nicht erreicht werden konnte. Die Beratungsstelle ausschließlich aus Spendenmitteln aufrecht zu erhalten, war nicht möglich. Weiterführung aller sonstigen Angebote in dem bisherigen Umfang.
2020
Pandemiebedingte Beendigung des Freizeitangebotes für autistische Erwachsene.
2021
Mit einer Initiative „Wir machen uns auf den Weg“ initiiert durch den Vorstand fanden erste Beratungen mit einem Organisationsberater statt. Hierbei ging es um die Abklärung, welchen Weg der Verein mit einem ehrenamtlich arbeitenden Vorstand gehen soll, um die Angebote für die autistischen Kinder, Jugendliche und Erwachsene sicherzustellen und für die Mitarbeitenden ein verlässlicher Arbeitgeber zu bleiben.
2022

Aufführung des Tanztheaterstückes „Mein Schloss“, im „Pfefferberg Theater“, das als Kooperationsprojekt mit Autismus Wuppertal zum Weltautismustag 2020 zur Aufführung kommen sollte und pandemiebedingt abgesagt werden musste.

Erstellung einer Broschüre und Durchführung eines großen Sommerfestes anlässlich des 50jährigen Bestehen des Vereins.

Beschluss im Rahmen der Mitgliederversammlung im kommenden Jahr mit der Umstrukturierung des Vereins in eine gGmbH zu beginnen, da die Organisation und Verwaltung der Arbeitsbereiche durch einen ehrenamtlichen Vorstand nicht mehr ausreichend geleistet werden können. Beginn intensiver Beratungen mit allen Gremien, und Organisationen, die für eine Neuausrichtung hilfreich sein könnten.

2023
Beginn der Planung für eine Umstrukturierung des Vereins in eine gemeinnützige GmbH mit Hilfe und Beratung des Bundesverbandes und des DPW sowie eines erfahrenen Change Managers unter Einbeziehung und in Abstimmung mit allen relevanten Gremien. Entwurf aller notwendigen Unterlagen, wie Gesellschaftsvertrag, Planung des Prozesses, Entwicklung einer Zeitschiene für den Ablauf. Auswahl einer Organisationsentwicklungsfirma für die Suche nach einer geeigneten zweiten Geschäftsführung, Abstimmung über den Namen der zukünftigen gGmbH mit Vereinsmitgliedern und Mitarbeitenden, Ankündigung der geplanten Veränderung bei den Senatsverwaltungen, Geldgebern wie Stiftung Deutsche Klassenlotterie, Aktion Mensch etc.
2024
Auswahlverfahren für eine/n zweite Geschäftsführung mit Beginn zum Juni dieses Jahres als Verwaltungsdirektor im Rahmen des Vereins. Weitere Ausarbeitung der Überleitung mit externer Beratung durch Juristen, Steuerberater, Betriebsrat etc. Ausarbeitung des Gesellschaftsvertrages, Anmeldung der zukünftigen gGmbH bei der Industrie- und Handelskammer und diverse weitere vorbereitende Aktivitäten. Mitgliederversammlung mit finalem Beschluss der Gründung der Autismus Leben Berlin ALB gGmbH. Ausarbeitung der Gesellschafter-Struktur der zukünftigen gGmbH: geplante Beteiligung der gemeinnützigen Stiftungen zu je einem Drittel

  • Der Verein Autismus Deutschland LV Berlin e.V.
  • Dr. Elisabeth von Witzleben Stiftung
  • Stiftung zur Förderung von Menschen mit Autismus
Umbenennung der „Kinder- und Jugendambulanz Autismus“ (KJA) in „Autismus Beratung Kinder und Jugendliche“ (ABKJ). Genehmigung eines zweiten Standortes für die ABKJ In der Prenzlauer Allee in Kooperation mit der Cooperative Mensch eG. Beginn der Planung für Um- und Ausbau.
2025
Ausarbeitung der diversen Verträge, Überleitungs- und Informationsschreiben, Anträge etc. Eintrag der Autismus Leben Berlin ALB gGmbH ins Handelsregister. Erstellung einer neuen Satzung für den Verein. Genehmigung der Satzung und Wahl des neuen Vorstandes in der Mitgliederversammlung im Mai 2025. 01.Juli 2025 Überleitung des operativen Geschäfts vom Verein an die gGmbH. Inbetriebnahme des neuen Standortes der ABKJ in der Prenzlauer Allee.
2026
Am 15. Januar fand die offizielle Einweihung der „Autismus Beratung Kinder und Jugendliche“ in der Prenzlauer Allee mit vielen Gästen aus den sozialen Netzwerken und Vertreter*innen der Senatsverwaltung für